Testergebnis: Trekkingrucksack Test - Unser Testsieger 2016

Wir haben zahlreiche Trekkingrucksäcke sowohl für Damen und Herren getestet. Mit unseren Testergebnissen finden Sie sicherlich den Trekkingrucksack der zu Ihnen passt und mit dem Sie Ihr nächstes Abenteuer sicher und komfortabel meistern können. Hier sind unsere Testsieger über sämtliche Klassen. Sie können Ihre Auswahl über die rechte Navigation einschränken und gezielter nach Rucksäcken für Ihre Bedürfnisse suchen.

Testsieger Platz 1 Platz 2 Platz 3
Trekkingrucksack
Bach Lite Mare Classic Trekkingrucksack

Outdoorer Trekkingrucksack Trek Bag

AspenSport Trekkingrucksack TRAIL
Bewertung
    94%
    92%
    91%
Besucherwertung
    96%
    98%
    94%
Vorteile Hohe Strapazierfähigkeit, geringes Gewicht, sehr guter Tragekomfort S-förmige Tragegurte, wasserabweisende Beschichtung, Hinterlüftung entlang der Wirkbelsäule verstellbares Tragesystem in 3 Größen, weiche atmungsaktive Polsterungen, ergonomisch geformte Schultergurte
Nachteile kein seitliches Fach keine Regenhülle kein abnehmbares Deckelfach
Verwendung Backpacking, Trekking, Wandern, Bergsteigen Backpacking, Trekking, Wandern Backpacking, Trekking, Wandern
Bach Lite Mare Classic Trekkingrucksack Outdoorer Trekkingrucksack Trek Bag AspenSport Trekkingrucksack TRAIL
Tragekomfort
    100%
    98%
    96%
Gewicht
    90%
    90%
    89%
Lastverteilung
    90%
    90%
    92%
Handhabung
    75%
    92%
    89%
Stauraum
    90%
    86%
    86%
Bach Lite Mare Classic Trekkingrucksack Outdoorer Trekkingrucksack Trek Bag AspenSport Trekkingrucksack TRAIL
Gewicht 1.90 kg / 2.00 kg 2.00kg 2.10 kg
Volumen 60L / 65L 70 Liter 65 Liter
Fächer Deckelfach, Bodenfach Deckelfach, Seitenfach teilbares Hauptfach mit seperaten Be- und Entladeöffnungen
Trinksystem Ja Nein Nein
Material 500dn Cordura® Ripstop Nylon ULY/PU Beschichtung wasserabweisend 600D/PU + 600D RIPSTOP +1680D; Meshmaterial; lange Lebensdauer
Schlafsackhalterung Nein Halterung vorhanden Nein

Trekkingrucksack Test: Die wichtigsten Kaufkriterien

Neue Wege beschreiten, Gipfel erklimmen und ferne Länder erkunden erfordert einen kompetenten Begleiter: den hochwertigen Trekkingrucksack. Je nach den individuellen Körpermaßen und dem Einsatzzweck sollte er ausgesucht werden. Geht es nur einige Stunden ins Gelände, reicht ein Tagesrucksack bzw. Daypack aus. Für lange Wanderungen gibt es den Wanderrucksack, der zwischen 5 bis 12 Kilogramm an Gepäckvolumen fassen kann. Für Kletter- und Skitouren ist der Alpinrucksack der optimale Partner, der trotz des Gepäcks möglichst wenig belasten soll.

Der eigentliche Trekkingrucksack kann eine sehr umfangreiche Ausrüstung aufnehmen und weist ein Volumen von mehr als 12 Litern auf. Er eignet sich zudem hervorragend als Reiserucksack. Aus diesem Grund verwenden ihn auch die meisten Backpacker und Globetrotter.

Die oberste Regel: Immer anprobieren und testen!

In einem Trekkingrucksack wird die gesamte Ausrüstung mitgeführt, wozu unter anderem der Schlafsack, Ersatzkleidung, ein zweites Paar Outdoorschuhe, der Campingkocher und das Zelt gehören. Das Gewicht muss daher optimal verteilt werden, was nur bei einem hochwertigen Rucksack möglich ist, der perfekt sitzt.

Aus diesem Grund sollte er unbedingt vor dem Kauf in einem Trekkingrucksack Test anprobiert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass der Hüftgurt auf den Hüftknochen liegt. Nur so kann der Rucksack verhindern, dass der gesamte Ballast vornehmlich auf dem Rücken liegt. Sämtliche Gurte müssen verstellbar sein und auch der Brustgurt muss auf seine Länge getestet werden.

Welches Volumen sollte ein Trekkingrucksack haben?

Welches Volumen der Trekkingrucksack haben soll, hängt von der Länge der Tour und dem Reiseziel ab. Für eine aufregende Tour durch die einsamen Gebirgswelten Patagoniens wird mehr Gepäck benötigt als für einen mehrtägigen Ausflug entlang der spanischen Costa Dorada im Frühherbst. Vor der Tour sollte daher das benötigte Gepäck gewogen werden. Zu diesem Gewicht werden ein bis zwei Kilogramm addiert. Führen Sie auch zuhause einen Test unter Last durch. Eventuell auch unter den realen Bedingungen einer mehrstündigen Wanderung.

Faustformel: Damit der gepackte Tourenrucksack noch problemlos getragen werden kann, sollte er maximal ein Viertel des Körpergewichtes ausmachen. Nur sehr erfahrene Trekkingfans halten sich an eine Obergrenze von einem Drittel. Sie werden im Test einen sehr deutlichen Unterschied spüren wenn Sie das Gewicht des Rucksack zum einen optimal oder zum anderen überlastet gewählt haben. Testen Sie beide Situationen!

Tragesystem im Test: Entscheidend für den Komfort!

Ein gepolstertes Tragesystem ist für Trekkingrucksäcke unerlässlich. Das Rückenteil sollte eine gute Polsterung besitzen, die aus einem luftdurchlässigen Material besteht. Lastenkontrollriemen und Kompressionsriemen optimieren den Schwerpunkt. Diverse Hersteller bieten zudem spezielle Tragesysteme an, die verstärkt den Rücken belüften oder die das Gewicht von schweren Lasten effektiver übertragen.

Unser Tipp: Vergleichen Sie Tragesysteme unterschiedlicher Preisklassen miteinander!
Vergleichen Sie bei einem Outdoorhändler in einer Testsituation unter Belastung einen Rucksack ohne und einen Trekkingrucksack mit optimiertem Tragesystem. Sie werden einen deutlichen Unterschied der Lastverteilung spüren.

Ausstattung: Fächer für schnellen Zugriff

Das beste Gesamtvolumen eines Rucksackes nützt nicht viel, wenn das Gepäck nicht optimal verteilt ist. Neben einem geräumigen Hauptfach sollten Seitentaschen und ein Deckelfach vorhanden sein. In diesen finden jegliche Utensilien Platz, die schnell griffbereit sein sollen. Innenraumfächer sind ebenfalls hilfreich, da sich so das Hauptfach besser organisieren lässt. Ein praktisches Bodenfach bietet hinreichend Raum für voluminöse Gegenstände wie beispielsweise den Schlafsack. Durch solch eine sinnvolle Aufteilung des Rucksackes ist ein Mitführen weiterer Taschen nicht notwendig.

Die Materialwahl im Test: Qualität ist Trumpf

Gute Wanderrucksäcke und Trekkingrucksäcke sind aus Nylonarten wie Cordura gefertigt, da dieses Material sehr strapazierfähig ist, eine ausgezeichnete Haltbarkeit aufweist und scheuerfest ist. Außerdem fühlt sich die Oberfläche des Werkstoffes gut an und es ist leicht. Polyester kommt ebenfalls gelegentlich zum Einsatz. Es begeistert durch eine zuverlässige UV-Beständigkeit, aber ist nicht so reißfest wie Nylon. Leder ist aufgrund seines hohen Gewichts und seiner langen Trocknungszeit für das Trekking weniger sinnvoll.

Bei Schnallen und Verschlüssen wird auf Kunststoff gesetzt, da diese bruchfest sind und bei extremeren Temperaturen nicht spröde werden. Außerdem lassen sie sich leicht öffnen und bergen keine nennenswerte Verletzungsgefahr. Schaumstoff sitzt in den Gurten und soll Bewegungen abdämpfen. Damit ist seine Funktion erfüllen kann, darf es weder zu weich noch zu steif sein.

Trekkingrucksäcke richtig einstellen und packen!

Vor dem Packen sollte sich überlegt werden, in welches Gelände die Tour geht.

  • Einfache Strecken: Breit kann der Rucksack gepackt werden, wenn es über Felder, Wiesen und Waldwege geht. Der Schwerpunkt des Gepäcks sollte auf der Höhe der Schultern und Nahe am Rücken liegen.
  • Unwegsames Gelände: Bei einer Tour durch anspruchsvolles Gelände ist es ratsam, das Gepäck eng und schmal über die Länge zu verteilen. Der Gepäckschwerpunkt sollte ein wenig tiefer am Rücken sitzen, damit das Gleichgewicht nicht beeinträchtigt wird.

Mittelschweres Gepäck sollten sich stets auf der Höhe der Hüften befinden, während die leichteren Utensilien oben, am Boden und an der körperfernen Seite im Rucksack verstaut sind.

So stellen Sie den Trekkingrucksack richtig ein!

Vor der Tour wird der Rucksack inklusive seines Gepäcks optimal dem Körper angepasst. Dafür werden im ersten Schritt sämtliche Gurte sowie Riemen gelockert. Anschließend wird die Jacke angezogen, die während der Tour getragen wird. Nur so können die Gurte auf ihre perfekte Länge fixiert werden. Der Hüftgurt befindet sich oberhalb der Hüftknochen. Die Knochen selbst werden allerdings gänzlich bedeckt. Sobald das Grundgewicht auf der Hüfte liegt, wird der Schulterträger langsam fester gezogen. Ihr Sitz ist optimal, wenn die Träger die Schultern umschließen und das Gepäck leicht auf den Schultern wahrzunehmen ist. Nichts darf einschneiden oder einengen. Wenn die Träger nicht ein wenig schräg verlaufen, muss die Rückenlänge gecheckt werden.

Die besten Trekkingrucksäcke für Männer im Test

Es gibt von vielen Herstellern spezielle Tourenrucksäcke für Herren, die nach den klassischen ergonomischen Körperformen des Mannes konzipiert worden sind.

  • Mammut Heron Light 60+15 für Herren
  • Jack Wolfskin Highland Trail XT mit 50 Liter Volumen für Herren
  • Tatonka Norix mit 50 Liter Volumen für Herren

Die besten Trekkingrucksäcke für Frauen im Test

Der Damenrucksack für das Trekking berücksichtigt die schmaleren Schultern, den kürzen Rücken und die weibliche Brust.

  • Deuter Aircontact Pro 55+15 SL speziell für Frauen
  • Vaude Linie CIMONE 40 + 8/11 für Damen
  • Fjällräven Kajka 75 W für Damen

Vorteil Trekkingrucksack Test: An Testberichten und Testsieger orientieren!

Testberichte offenbaren die Testsieger der Rucksäcke. Es lohnt sich, sich darüber zu informieren und eine Vorauswahl zu treffen. Der Interessent sollte anschließend seine Favoriten nach den eigenen Maßstäben miteinander vergleichen und diese zum Test am eigenen Körper ausprobieren.

Neben dem Modell an sich sollte ebenfalls das jeweilige Angebot hinsichtlich der Versandkosten und der Lieferzeit überprüft werden. Ein Trekkingrucksack Preisvergleich ist empfehlenswert, da der gleiche Trekkingrucksack bei unterschiedlichen Anbietern häufig zu verschiedenen Preisen angeboten wird.

Auf unseren Seiten bieten wir Ihnen neben unabhängigen und ausführlichen Testberichten unter anderem auch einen Preisvergleich mehrerer Outdoorhändler zu jedem Trekkingrucksack Test.